Der “Democracy Player” heißt jetzt “miro“. Für jene, die beides nicht kennen, es handelt sich hier um eine Art iTunes für Videos. Natürlich kann man auch Videos in iTunes abspielen/abbonieren in Form von Videopodcasts/einfügen von privaten Videos, die irgendwo auf der Festplatte abgelegt sind.
miro überholt die Videofunktionen von iTunes in drei Bereichen:
- kostenloses Internet TV
- YouTube Videos speichern
- BitTorrent Client
Der Praxistest:
Herunterladen und installieren der Software war kein Problem und ist auch für Anfanger nicht schwierig. Schon während der Installation besteht die Möglichkeit, dass miro die Festplatte (oder nur ausgewählte Ordner) nach Videos durchsucht, die dann automatisch in den Videoplayer geladen werden. Dies kann je nach Anzahl der Videos auf der Festplatte die Geduld sehr strapazieren!
Ein weiterer Minuspunkt ist die Tatsache, dass miro den Nutzer während der Installationsroutine auswählen lässt, ob die abbonierten Feeds beim Programmstart aktualisiert werden sollen. Ich hatte mich für “NEIN” entschieden, was miro aber nicht weiter gestört hat die Feeds doch zu aktualisieren. Da mein PowerBook G4 schon etwas älter ist und nicht mehr zu den schnellsten seiner Zunft zählt hat mir dieser “Service” tolle Minuten mit dem kleinen drehenden “Bällchen” beschert. Die Einstellungen können aber unter Miro>Preferences geändert werden. Ebenso lässt sich dort der Datei up- und download beschränken.
Pluspunkte erhält miro dafür, dass der Nutzer den Speicherplatz von miro begrenzen kann. Somit wird verhindert, dass plötzlich das System in Schwierigkeiten gerät, weil kein freier Speicherplatz mehr auf der Festplatte zu finden ist. Und dafür, dass die heruntergeladenen Videos eine Art Zeitstempel bekommen und wenn dieser abgelaufen ist automatisch von der Festplatte gelöscht werden. Videos, die einem besonders ans Herz gewachsen sind können aber auch dauerhaft gespeichert werden.
Standardmäßig hat miro schon bestimmte Feeds abboniert, die den Nutzer vielleicht interessieren könnten – ich habe alle gelöscht, da ich mir lieber selbst einen Überblick verschaffen und auswählen möchte, was meinen Interessen entspricht.
Wie finde ich Videos die mich interessieren?
Einfach die verschiedenen Kategorien durchklicken oder das Suchfenster (auf oben stehendem Screenshot nicht abgebildet) verwenden.
Fazit:
Wer sich sehr oft Videos im Internet ansieht und diese auch gerne auf seiner Festplatte haben möchte, für den ist miro wohl eine ziemlich nützliche Applikation. Übrigens bietet miro noch viele kleine Einstellungen, die ich hier nicht näher besprochen habe, da es mir in erster Linie um die Feeds und weniger um den Torrent geht.
Ich persönlich bin mit den Möglichkeiten die iTunes bietet voll auf zufrieden und werde mich wohl wieder von miro trennen.
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