Das in der operanten Konditionierung zentrale Moment der Verstärkung wirkt bei Leistungen in den verschiedensten Bereichen, wie z. B. Wissenschaft, Kultur, Industrie, Sport (Bodenmann et al., 2004).
So werden z. B. Arbeitnehmer durch Gewinnbeteiligungen, Wissenschaftler durch Anerkennung und Sportler durch Titel, Ränge und Medaillen verstärkt und zugleich zu Leistung motiviert. Operante Prinzipien werden z.B. auch im schulischen bzw. universitären Kontext eingesetzt, Lob des Dozenten, Noten, Zeugnisse, Scheine, Diplome sind Verstärker, die die Motivation der Teilnehmer fördern sollen. Daher entspricht eine Einteilung in 45 Minuten Arbeitszeit und danach fünf Minuten Pause (was eine Verstärkung darstellt) einem Intervallverstärkungsplan (Bodenmann et al. 2004).
Des weiteren werden die Prinzipien operanter Konditionierung erfolgreich bei der Förderung von Interessen eingesetzt: Wenn ein Kind noch nicht gerne liest, kann man die Umgebung mit interessantem Lesestoff anreichern, lässt es vorlesen, zeigt Interesse, lobt es. Diese Verstärkung, die anfänglich nötig ist, sollte man allmählich ausschleichen um der Selbstverstärkung [Selbstbelohnung durch eigene Zufriedenheit] größeren Raum zu geben (vgl. Bodenmann et al., 2004).
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Literaturverzeichnis:
- Bodenmann, G., Perrez, M., Schär, M. & Trepp, A. (2004). Klassische Lerntheorien. Bern: Huber.
Dies ist ein Textauszug aus:

„E-Learning Projekte im Kunsthistorischen Kontext“(2006) by Daniela Bamberger M.A. is licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 2.0 Germany License
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