Soziales Lernen: Erwartung x Wert Theorie von Rotter
Julian B. Rotter gehört zu den Begründern der kognitiven Wende in der Psychologie, in dem er nun den Bogen zwischen behavioristischen und kognitiven Elementen spannte. Für Rotter ist Lernen „Stärkung bzw. Schwächung von (spezifischen und generalisierten) Erwartungen auf der Grundlage von Lern-erfahrungen“ (Bodenmann et al. 2004: 201). Er bezieht die Erwartungen des Individuums in seine Theorie mit ein.
Die Theorie besteht aus drei wichtigen Komponenten:
- Erwartung, eine Verstärkung zu erlangen
- Wert des Verstärkers
- Wert der psychologischen Situation
Die Erwartung den Verstärker zu bekommen verrechnet man mit seinem Wert für die Person. Das Ergebnis bestimmt das Verhalten der Person. Dieses Ergebnis konnte Rotter durch seine Erwartung x Wert Theorie berechnen.
Der Nutzen dieser Theorie gegenüber der operanten Konditionierung von Skinner liegt darin, dass die Verstärkung bei Rotter nicht aus sich heraus zu einer Erhöhung der Auftretenswahrscheinlichkeit des Verhaltens führt. Der Verstärker muss einen Wert für die Person darstellen und die Person muss außerdem der Meinung sein, dass sie diesen auch erlangen kann. Wie Personen zu der Überzeugung, dass sie Dinge erlangen können kommen, wird im folgenden Post zur Kontrollüberzeugung erklärt.
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Literaturverzeichnis:
- Bodenmann, G., Perrez, M., Schär, M. & Trepp, A. (2004). Klassische Lerntheorien. Bern: Huber.
Dies ist ein Textauszug aus:

“E-Learning Projekte im Kunsthistorischen Kontext”(2006) by Daniela Bamberger M.A. is licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 2.0 Germany License
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