Levie und Lentz (1982, zitiert nach Hasebrook, 2001) fanden heraus, dass Illustrationen die Lernleistungen bis zu einem Drittel verbessern können, wenn die Informationen auf illustrierte Textteile zurückgehen, dekorative Bilder bleiben wirkungslos.
Paivios (1986, zitiert nach Hasebrook, 2001) Modell der doppelten Enkodierung erklärt Lerneffekte. Danach werden sprachliche Inhalte als Logogene, bildliche als Imagene gespeichert. Es können Querverbindungen entstehen, sofern eine semantische Ähnlichkeit vorliegt. Einige Studien zeigen allerdings, dass der Vergleich der beiden Speicherungsarten nicht zwingend erfolgt; das zeitlich vorher dargebotene Medium bestimmt vielmehr welcher Weg der Informationsverarbeitung vorrangig benutzt wird. Dies wird auch als Sequenzeffekt bezeichnet (z. B. Bock, 1983, zitiert nach Hasebrook, 2001).
Hasebrook beschreibt weiterhin wie das Verhältnis von Text und Bild beschaffen sein muss, damit Lernen stattfinden kann:
„Die Text-Bild-Schere darf nicht zu weit auseinander klaffen – d.h., Bild- und Textinformationen müssen eng aufeinander bezogen sein; Filmsequenzen, die starke Emotionen hervorrufen – etwa Bilder von Gewalt und Krankheit – haben keine positive Lernwirkung oder überlagern sich mit bereits Gelerntem“ (2001b: 485).
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Literaturverzeichnis:
- Hasebrook, J. (2001b). Multimedia. In: D.H. Rost. Handwörterbuch Pädagogische Psychologie (483-489). Weinheim: Beltz. 2. Auflage.
Dies ist ein Textauszug aus:

“E-Learning Projekte im Kunsthistorischen Kontext”(2006) by Daniela Bamberger M.A. is licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 2.0 Germany License
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