Winkler & Mandl (2005) versuchen in ihrem Artikel informelles Lernen zu definieren und stellen fest, dass es „noch keine einheitlich verwendete Definition“ (S. 48) gibt. Eine Gemeinsamkeit vieler Definitionen sei, dass sie sich von konventionellen Organisationsformen abgrenzen.
Lang-Wojtasik (2001, zitiert nach Winkler & Mandl, 2005: 48) sieht informelles Lernen als:
„Lernprozesse im Bereich der täglichen Erfahrung und in der Auseinandersetzung mit der Umwelt- zu Hause, am Arbeitsplatz, beim Spielen, beim Zeitungslesen, Radiohören etc-, die zu einer Aneignung von Wissen und Fähigkeiten führen.“
Wichtig scheint auch die Abgrenzung zu inzidentiellem Lernen: Während informelles Lernen zwar ungeplant, aber bewusst geschieht, erfolgt inzidentielles Lernen unbewusst, das Gelernte entsteht eher zufällig (Dohmen, 1996, zitiert nach Winkler & Mandl, 2005).
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Literaturverzeichnis:
- Winkler, K. & Mandl, H. (2005). Kognitions- und lernpsychologische Zugänge zum informellen Lernen. In: K. Künzel (Hrsg.). Internationales Jahrbuch der Erwachsenenbildung. Informelles Lernen – Selbstbildung und soziale Praxis. Band 31/32 .Köln (u.a.): Böhlau.
Dies ist ein Textauszug aus:

“E-Learning Projekte im Kunsthistorischen Kontext”(2006) by Daniela Bamberger M.A. is licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 2.0 Germany License
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[...] 3. Lernkonzepte 3.1 Lernen aus pädagogisch-psychologischen Gesichtspunkten 3.1.1 Klassische Konditionierung 3.1.2 Operante Konditionierung 3.1.2.1 Verstärkerpläne 3.1.2.2 Pädagogischer Nutzen operanter Konditionierung 3.1.2.3 Verstärkung durch Token Economies in der Erziehung 3.1.3 Soziales Lernen 3.1.3.1 Erwartung x Wert Theorie von Rotter 3.1.3.2 Kontrollüberzeugung 3.1.3.3 Theorie der erlernten Hilflosigkeit 3.1.3.4 Kausalattributionen 3.1.3.5 Beobachtungslernen 3.1.4 Kognitivismus 3.1.5 Konstruktivismus 3.1.6 Selbstgesteuertes Lernen 3.1.7 Kooperatives Lernen 3.1.8 Informelles Lernen [...]