Das Sandmännchen hat mir am Sonntag überraschende Klickzahen gebracht.
Archiv für den Monat November 2009
Der Wahnsinn hat einen Namen: BOTTICELLI
Das Städel Museum in Frankfurt zeigt bis zum 28. Februar 2010 eine Botticelli-Ausstellung der Superlative.
Mit Wahnsinns-Werken von Botticelli und seiner Werkstatt, Wahnsinns-Leihgaben aus den berühmtesten Museen der Welt und mit Wahnsinns-Besuchern online und offline! Ganz zu schweigen von dem Wahnsinns-Katalog, -Hörbuch, -Kinderbuch und -Begleitheft!
Der Winter 2009 gehört BOTTICELLI!
Alle Infos auf einen Blick gibt es hier.
Das Video zur Ausstellung ist auch auf YouTube zu sehen.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, SESAMSTRASSE!
Heute wird die Sesamstraße 40 – HURRA!
Was wäre nur ohne Ernie, Bert und Bibo aus mir geworden…
Weitere Informationen gibt die ARD.
Oliver Tüchsen/Jens Lehmann: „Aufbruch zur geordneten Willkür“

EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG AM DO, 05.11.2009, 19 UHR, Ausstellungshalle 1A, Schulstraße 1A, 60594 Frankfurt
Vom 5. bis zum 29. November 2009 gibt es in der Ausstellungshalle 1A Bilder, Objekte und Zeichnungen von Oliver Tüchsen und Jens Lehmann zu sehen. Die zwei Frankfurter Künstler, die beide an der Städelschule studiert haben, bearbeiten das gleiche Thema:
Die Stadt
Oliver Tüchsen lässt in seinen großformatigen Zeichnungen und Collagen Architekturfragmente ungeordnet aufeinander prallen, bis sich diese zu einem unvorhergesehenen Plot wieder zusammenfügen. Er baut auch Objekte und Figuren aus recyceltem Material. So entstehen skurrile Gebäude, Maschinen und Menschen, die so wirken als würde der täglich produzierte Müll ein Eigenleben bekommen.
Stadt ist für Oliver Tüchsen ein Gewebe aus Zellen, die sich immer wieder neu verknüpfen. Dabei gibt es keinen Plan oder gar Vernunft. Das unübersichtliche Gefüge der Architektur, der Formen und Schriften, des Mülls, der Menschenmassen und Verkehrsströme darin, muss als das verarbeitet werden was es ist – als unvermeidbare Wucherung.
Jens Lehmann entwirft seine Bilder von Häusern, Wohnungen und Straßenzügen aus verschiedensten Materialien. Ölfarbe, Farbspray, Fotos, Plastiktüten, Papierschnipsel und Dreck werden als Farbflächen zu Motiven zusammengefügt. Diese spielen dabei immer wieder auf soziale Aspekte der Stadt an. Hier gibt es Phänomene wie den Kaufrausch, den Kontrollwahn, käuflichen Sex, aber auch den Underground und das übervolle Nebeneinander, welches voller Überraschungen steckt. Als Künstler sieht sich Jens Lehmann als aktiver Gestalter dieser Umgebung. Neben seiner Malerei entstehen Modelle und Entwürfe von Brunnen, Lampen, Werbeträgern, Fassaden und Plätzen. Die Stadt soll zur Kunst werden, im Atelier, aber auch davor, auf der Straße.
Beiden Künstlern ist zu eigen, dass sie das Chaos kalkuliert einsetzen, um zu ihrer, jeweils spezifischen Bildsprache zu gelangen. Die Stadt hat Zukunft, scheinen die Bilder von Oliver Tüchsen und Jens Lehmann zu sagen. Und diese Zukunft ist, wenn wir nur die nostalgische Sehnsucht nach Ordnung und Überschaubarkeit ablegen, hoffnungsvoll.
vom 5.11.09 bis zum 29.11.09 in der Ausstellungshalle 1A
Schulstraße 1A, 60594 Frankfurt, Öffnungszeiten: Mi. und Do. von 18-20 Uhr und Fr., Sa., So. von 14-18 Uhr
