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Vortrag über Barack Obama am 04.04.2008 in Bielefeld

April 3, 2008 · Keine Kommentare

Der Präsidentschaftswahlkampf 2007/2008 wird, meiner Meinung nach, aus zwei Gründen in die Geschichte eingehen:

  1. zum ersten Mal könnte eine Frau Staatsoberhaupt der USA werden bzw. zum ersten Mal könnte ein Afro-Amerikaner Staatsoberhaupt der USA werden
  2. die beiden Kontrahenten nutzen die Neuen Medien in einem bisher unbekannten Maß für Ihren Wahlkampf, welches Vorbild und Lehre für alle Wahlkampfteams nach Ihnen sein wird

Vortrag von: Christoph von Marshall (Journalist)

Thema: Barack Obama und der amerikanische Wahlkampf

Wann/Wo: Freitag, 04.04.2008 um 18 Uhr Hörsaal 13 Universität Bielefeld

Wer lädt ein? Rotary Club Bielefeld, Sparrenburg und Waldhof

Wer sich erst noch einlesen möchte:

Ich bin sehr gespannt, welche Auswirkungen der amerikanische Wahlkampf auf den nächsten deutschen Wahlkampf haben wird. Frau Merkel hat immerhin seit längerem einen eigenen Videocast in dem Sie jeden Samstag über Ihre Arbeit berichtet.

Etwas länger zurück liegt der Wahlkampf von Gerhard Schröder - seinerzeit als “Medienkanzler” tituliert. Ein interessantes Buch über die Parallelen des Schröder-Wahlkampfes und dem Clinton-Wahlkampf in den USA ist “Politainment - Politik in der medialen Erlebnisgesellschaft” von Andreas Dörner (Prof. an der Philipps-Universität). Ich hatte das Vergnügen seine Vorlesung zu diesem Thema zu hören.

Linktipp:

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Inhaltsverzeichnis der Magisterarbeit

März 29, 2008 · Keine Kommentare

E-Learning Projekte im Kunsthistorischen Kontext

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1 Definitionen von E-Learning

2.2 Definitionen von Medienkompetenz

3. Lernkonzepte

3.1 Lernen aus pädagogisch-psychologischen Gesichtspunkten

3.1.1 Klassische Konditionierung

3.1.2 Operante Konditionierung

3.1.2.1 Verstärkerpläne

3.1.2.2 Pädagogischer Nutzen operanter Konditionierung

3.1.2.3 Verstärkung durch Token Economies in der Erziehung

3.1.3 Soziales Lernen

3.1.3.1 Erwartung x Wert Theorie von Rotter

3.1.3.2 Kontrollüberzeugung

3.1.3.3 Theorie der erlernten Hilflosigkeit

3.1.3.4 Kausalattributionen

3.1.3.5 Beobachtungslernen

3.1.4 Kognitivismus

3.1.5 Konstruktivismus

3.1.6 Selbstgesteuertes Lernen

3.1.7 Kooperatives Lernen

3.1.8 Informelles Lernen

3.1.9 Voraussetzungen für Lernen

3.1.9.1 Organismus- und Umweltvariablen

3.1.9.2 Lernen und Gedächtnis

3.2 Psychologische Befunde zu Mediengebrauch

3.2.1 Multi-Media

3.2.2 Die Wirkung von Bildern

3.3 Psychologische Variablen

3.3.1 Motivation

3.3.2 Lerntypen

3.3.3 Aptitude-Treatment Interaktion

3.3.4 Selbstkonzept und Leistung

3.4 Kontrastierung Behaviorismus und Konstruktivismus

3.5 Szenarien virtuellen Lernens

3.5.1 Exploratives Lernen

3.5.2 Computer Based Training (CBT)

3.6 Instruktionsdesign (Instructional Design, ID)

3.6.1 Didaktische Strukturen medialer Lernangebote

3.6.2 Screen Design

4. Praxisbeispiele: E-Learning Projekte im Kunsthistorischen Kontext

4.1 p r o m e t h e u s -
Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre

4.2 movii - moving images & interfaces
Lernplattform für Gestaltungsgrundlagen in den Neuen Medien

4.3 netzspannung.org
Wissensraum für digitale Kultur

5. Möglicher Einsatzbereich für die Kunstgeschichte

5.1 Web 2.0 und Social Software

5.1.1 Podcast und Videocast

5.1.2 Wiki

5.1.3 Weblog

5.1.4 Writely und Co

5.2 Widget des Rijksmuseum Amsterdam

5.3 Probleme mit den neuen Applikationen

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang

8.1 Abbildungsverzeichnis

8.2 Erklärung

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“E-Learning Projekte im Kunsthistorischen Kontext” (2006) by Daniela Bamberger, M.A. is licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 2.0 Germany License.

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Begriffsdefinitionen II: Medienkompetenz

Oktober 21, 2007 · Keine Kommentare

Ähnlich wie beim E-Learning gibt es auch für den Medienkompetenzbegriff sehr unterschiedliche Definitionen. Den Anfang machte Dieter Baacke (1980), indem er das Konzept der kommunikativen Kompetenz von Habermas adaptierte.
Baacke unterteilt den Begriff „Medienkompetenz“ in vier Bereiche:

  • Medienkritik
  • Medienkunde
  • Mediennutzung
  • Mediengestaltung

Zu jeder dieser Kategorien gibt es noch weiter differenzierende Unterpunkte. Die Medienkritik unterteilt Baacke (1980) nach ethischen, reflexiven und analytischen Gesichtspunkten. Zwei wichtige Aspekte der Medienkunde sieht er in der instrumentell-qualifikatorischen und der informativen Dimension. Mediennutzung kann interaktiv, anbietend, respektive rezeptiv, anwendend erfolgen. Kreative und innovative Eigenschaften werden in diesem Schema der Mediengestaltung zugewiesen.

Moser (2000: 215) jedoch kritisiert Bereiche Baackes Definition:

„Die konkrete Ausformulierung der verschiedenen Dimensionen der Medienkompetenz bei Baacke lässt m.E. deutlich werden, dass diese zu einer Zeit formuliert wurde, als von Computern als Medium noch nicht die Rede war. Zwar versucht der Autor in neueren Veröffentlichungen hier nachzubessern; doch das gelingt nicht immer überzeugend. So stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, das Sich- Einarbeiten in die Handhabung einer Computer-Software unter “Medienkunde” zu rubrifizieren, geht es doch weniger um ein Wissen über Medien als um die Handhabung eines Instrumentes, mit welchem bestimmte Dinge erledigt werden sollen (Texte verfassen, Daten auswerten, Grafiken zeichnen etc.)“.

Nach Moser (2000) gibt es vier Ebenen, die in toto den Medienkompetenzbegriff bilden:

  • Technische Ebene von Medienkompetenz
  • Kulturelle Ebene von Medienkompetenz
  • Soziale Ebene von Medienkompetenz
  • Reflexive Ebene von Medienkompetenz

Auch in anderen Definitionen finden sich die Aspekte Mosers wieder. So legen etwa Bättig (2005):

„Medienkompetenz bzw. Media Literacy beschreibt die Fähigkeit, kompetent die Neuen Medien nutzen, deren Zusammenwirken begreifen, übergreifende und spezifische Strukturen wahrnehmen sowie Medieninhalte analysieren, bewerten und evaluieren zu können“

und Mandl, Nestor & Schnurer (2005: 12): „Medienkompetenz bezeichnet die Fähigkeit zur aufgabenorientierten Nutzung der elektronischen Medien“ in ihren Definitionen die Schwerpunkte auf die technische und reflexive Ebene im Umgang mit den Medien. Die Sozialtechnische Ebene wird von Wagner (2004: 39) in die Diskussion eingebracht: „Medienkompetenz baut auf der Einsicht auf, dass es sich bei Medien nicht um Geräte und Apparaturen, sondern um soziotechnische Systeme handelt“.

Meiner Meinung nach skizzieren Hartmut von Hentig (2002) und Gábor Paál (2000) zwei essenzielle Faktoren im Umgang mit den Medien:

„Eine der mir liebsten Geschichten von Joseph Weizenbaum verdichtet die so schwer fassbare Medienkompetenz in einer Minigeschichte: Ein Vater führt seinen Zehnjährigen stolz in die Library of Congress. In der grossen Lesehalle unter der Kuppel sagt er überwältigt: Hier, Johnny, gibt es alle Antworten der Welt. Nach einem erwartungsvollen Augenblick der Stille sagt Johnny: Daddy, ask a question! Erst das Wissen, wozu man das Mittel braucht, macht uns zu seinem Herrn“ (von Hentig, 2002: 19 8) und „Medienkompetenz heißt zu wissen, wann es Zeit ist auszuschalten - und eine Runde spazieren zu gehen“ (Paál, 2000).

Von Hentig (2002) ‚trifft den Nagel auf den Kopf‘, wenn er die Kompetenz des Benutzers anspricht. Dieses Kernproblem der Neuen Medien gilt es zu bewältigen, denn E-Learning (um den Bogen zurück zu dieser Arbeit zu spannen) kann nur dann erfolgreich hergestellt werden, wenn die „Macher“, also diejenigen, die den Content liefern, sich über die Möglichkeiten seiner Umsetzung im Web bewusst sind. Ich spreche hier nicht von der technischen Umsetzung, dafür gibt es Spezialisten aus den Bereichen Informatik und Design, sondern davon, dass man über das „was ist in der heutigen Zeit möglich“ kundig sein sollte. Denn nur so ist eine optimale interdisziplinäre Zusammenarbeit konstruktiv.

„Ausschalten“, „offline-gehen“, „nicht erreichbar sein“, sind Begriffe, die in der Welt der Massenmedien zusehends an Bedeutung gewinnen. Nie war die Flut der Informationen, die täglich über den Menschen hereinbrechen, größer als im digitalen Medienzeitalter. Um der absoluten Reizüberflutung zu entgehen, gilt es, sich seine Informationen sehr selektiv auszuwählen3 und auch sehr genau zu wissen, wann der Zeitpunkt gekommen ist, an dem keine Informationen mehr verarbeitet werden können und es folglich Zeit ist, „auszuschalten“(Paál, 2000).

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass der Mensch im 21. Jahrhundert stärker als je zuvor dem lebenslangen Lernen verpflichtet ist, um dem technischen Fortschritt gewachsen zu sein, denn das „know how“ ist der Schlüssel zu Informationen, welche selektiv und reflexiv verarbeitet werden sollten.

————————–

Literaturverzeichnis:

  • Baacke, Dieter: Kommunikation und Kompetenz. Grundlegung einer Didaktik der Kommunikation und ihrer Medien. München/Weinheim 1980 (3. Auflage).
  • Bättig, E. (2005). Information Literacy an Hochschulen. Entwicklungen in den USA, in Deutschland und der Schweiz. http://eprints.rclis.org/archive/00004306/ [09.10.2006].
  • Moser, H. (2000). Ansätze des medienpädagogischen Handelns. In: Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter. Opladen: Leske + Budrich. 3. Auflage.
  • Nistor, N., Schnurer, K. & Mandl, H. (2005). Akzeptanz, Lernprozess und Lernerfolg in virtuellen Seminaren – Wirkungsanalyse eines problemorientierten Seminarkonzepts (Forschungsbericht Nr. 174). München: Ludwig-Maximilians-Universität, Department Psychologie, Institut für Pädagogische Psychologie. Forschungsbericht Nr. 174, März 2005. URL:http://epub.ub.uni-muenchen.de/archive/00000562/01/FB_174.pdf [09.10.2006].
  • Paál, G. (2000). in der Radioserie gutenbytes. Suedwestrundfunk Wissen/RadioAkademie Text: Bits und Grips. Alphabetisierung und Informationseliten. Serie: gutenbytes (4) Sendung: Samstag, 27. Mai 2000, 8.30 Uhr, SWR 2 URL:http://www.swr.de/swr2/gutenbytes/manuskripte/ra000527.rtf [09.10.2006].
  • Von Hentig, H. (2002). Medienkompetenz. Der technischen Zivilisation gewachsen bleiben: Nachdenken über die Neuen Medien und das gar nicht mehr allmähliche Verschwinden der Wirklichkeit. Weinheim {[u.a.]: Beltz. Schriftenreihe: Beltz-Taschenbuch; 115.
  • Wagner, W.R. (2004). Medienkompetenz revisited: Medien als Werkzeuge der Weltaneignung: ein pädagogisches Programm. München : kopaed.

Dies ist ein Textauszug aus:

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Die Wahrheit und Michael Moore - Manufacturing Dissent

Oktober 9, 2007 · Keine Kommentare

Debbie Melnyk und Rick Caine haben es sich zur Aufgabe gemacht am “Saubermann-Image” von Michael Moore (wir kennen ihn aus Filmen wie: Roger&Me, Bowling for Columbine, Fahrenheit 9/11 und Sicko) zu kratzen und sie wurden natürlich auch fündig. Das Ergebnis dieser Recherchen nennt sich “Manufacturing Dissent - Uncovering Michael Moore” und ist ebenfalls ein Dokumentarfilm.

In ihrem Dokumentarfilm decken Melnyk und Caine auf, dass Moore Aussagen und Tatsachen seiner weltbekannten und vielfach ausgezeichneten Filme “geschönt” hat. Dies widerspricht natürlich den Regeln des Dokumentarfilm-Genres, aber mal ehrlich und ganz unter uns - überrascht uns diese Tatsache wirklich so sehr? Sicher, wo Dokumentation drauf steht möchte ich dass Wahrheit drin ist, aber dennoch finde ich, dass man als mündiger Zuschauer sich schon ein wenig Gedanken über Dramaturgie und Storytelling machen sollte. Und ist es nicht ein schöner “Zufall”, dass in Moores Filmen immer alles so “glatt” zu gehen scheint? Nein!

Also, nicht alles glauben, was man sieht! Medienkompetenz scheint mir die Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts zu sein!

Weitere Quellen für den interessierten Leser:

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